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EIN FAZIT ZUR UNSERER REISE

Unser Seminar

Als ich Ende der 10.Klasse las, dass es ein P-Seminar zum Thema Mauerfall und 30. Jahre Wiedervereinigung gab, war mir als doch recht geschichtlich interessiertem Menschen klar, dass dies mein Seminar ist. Doch was dahinter steckt erkennt man erst dann, wenn’s los geht. Ein geteiltes Land, eine Mauer? Dies alles kenne ich persönlich nicht mehr und für mich ist es eine Selbstverständlichkeit sich in den ICE nach Berlin zusetzen und dort hinzufahren. Was für mich eine Selbstverständlichkeit ist, ist das Resultat von vielen Kämpfen, Auseinandersetzungen und leider auch vielen Toten, über viele Jahre hinweg. Die Reise nach Berlin zeigt mir auf, wie Menschen in der damaligen Deutschen „Demokratischen“ Republik lebten und vor allem was es heißt in einem Land gefangen zu sein, und nicht mal eben in den Supermarkt um die Ecke gehen zu können und sich eine Spezi zu kaufen. Egal, ob im Stasi Museum in Fridrichshain oder an der Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße, man hatte doch ein ungutes Gefühl zu wissen, was an diesen Orten geschah. In der Bernauer Straße, wo unzählige Menschen ihr Leben ließen, obwohl sie nach etwas strebten, was jeder haben sollte: Freiheit. Diese Freiheit, welche aus von Fridrichshain sehr stark eingeschränkt wurde. Die Staatssicherheit oder auch Stasi genannt, egal wohin man ging, was man sagte oder dachte, dort war es bekannt und wurde abgespeichert, nicht nur über das eigene Volk, sondern auch über Potenziell gefährliche Westdeutsche, ob Politiker, Sänger oder Kabarettist in West Deutschland, eine Akte gibt’s dort mit Sicherheit. Seit unserer Fahrt weiß ich unsere Demokratischen Grundrechte noch einmal mehr zu schätzen und Ihr solltet das auch! Eine Reise, mit vielen spannenden Einsichten.
Alexander Löher

Unsere Berlinreise

Es war sehr kalt und es regnete sehr oft. Das ist meine erste Erinnerung an unsere Berlinfahrt vom Februar 2020. Wir begaben uns auf eine Reise, von welcher wir wussten, dass sie vor 50 Jahren unmöglich war. Für unseren Seminar Kurs von Frau Schwabe ging es nach Berlin. Mit Berlin bringt man so einiges in Verbindung, an erster Stelle befindet sich wohl die Berliner Mauer, welche bis zum 9.November 1989 noch stand, jedoch gelang das scheinbar Unmögliche, denn die Mauer fiel! So viel Leid wird damit verbunden die vielen Menschen, die ihre Familienmitglieder nicht mehr besuchen konnten, die mindestens 235 Menschen die bei dem Versuch zu fliehen ums Leben kamen, die Mauer war nahezu unüberwindlich. Für uns als Schüler, welche erst nach dem Mauerfall geboren wurden, ist die Berliner Mauer für viele unbegreiflich und unvorstellbar. Auch wenn wir Museen besuchen die uns Bilder, Interviews und Videos aus der Zeit zeigen ist es dennoch schwer zu glauben, selbst die einzelnen Mauerstücke die als Andenken gezeigt wird ist nicht einfach für uns zu realisieren. Es war eine sehr intensive Woche, in welcher wir viel erkundet haben, uns viel informiert haben und auch über viele Dinge aufgeklärt wurden. Von Kopf bis Fuß waren wir nass, ich fror stark, weil ich mich nicht warm genug angezogen habe, aber die Erfahrung gemacht zu haben, war es trotzdem wert. Auch wenn wir viele lange Fußmärsche gegangen sind und oft an Plakaten, Fotos und Videos standen und auch für ein Interview in die Stadt gefahren sind. Insgesamt war es eine lehrreiche Woche mit Spaß und viel Regen und die Erinnerungen an die Woche werde ich wohl niemals verlieren.
Jonathan Briegel

Mehr Informationen unter The-wall-net

Im Rahmen unseres P-Seminars besuchten wir am 18.12.2019 die „Brücken zur Geschichte“-Ausstellung in München in der Nähe des Sendlinger Tors. Uns wurde von dem Hauptveranstalter erzählt, was das Projekt umfasst und wie es ins Leben gerufen wurde:

  • Erste Segmente der Berliner Mauer werden in die USA gebracht im Januar 1990

  • Erstmalige Versteigerung von Mauer-Segmenten im April 1990

  • Im Dezember1990 fast alle Mauerstücke abgebaut

  • Ab 1991 wurden Mauerstücke überall auf der Welt verteilt

  • Sogar neben unserer Jugendherberge in Berlin stand ein Mauerstück

  • The Wall Net sammelt und verfolgt die Spuren der Berliner Mauer in der ganzen Welt. In Einzelteile zerlegt, jeweils 3,6m hoch, 1,2m breit, 2,7t schwer

MUSEEN IN BERLIN

Wir besuchten im Rahmen unserer Berlinreise viele Gedenkstädten und Museen.

Hier sieht man die größten und bekanntesten Gedenkstädten/Museen in Berlin:

Museen in Berlin
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